KNEU - Ukraine ent-schl?sseln

Kyiv National Economic University named after Vadym Hetman

Ukraine ent-schl?sseln07 July 2015р.

Ukraine ent-schlüsseln

Den Konflikt verstehen. Handlungsansätze entwickeln und optimieren

Hintergrund

Die „Orange Revolution“ 2004 und der „Euromaidan“ 2013 ließen Hoffnungen für einen grundlegenden Wandel in der Ukraine aufkeimen. Der gewaltsame Konflikt im Osten des Landes und die Einmischung Russlands haben diese Hoffnungen zunichte gemacht und haben die Ukraine als Projektpartner im vergangenen Jahr in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Unter den Eindrücken der politischen Zuspitzung von 2014 bemüht sich Deutschland intensiv um eine friedliche Beilegung des Konflikts. Zugleich unterstützen zahlreiche Akteure, besonders aus der Zivilgesellschaft, die Transformationsprozesse in der Ukraine.

Die Konflikthintergründe zu verstehen und wirksame Ansätze für die eigene Arbeit zu erkennen heißt, sich mit einer komplexen Themenpalette vertraut zu machen.

Wer sich als Mitarbeitender von Vereinen, Verbänden, Behörden, Unternehmen oder aus Eigeninteresse mit der Ukraine befasst, sollte die Position der deutschen Außenpolitik in diesem Konflikt kennen und die Lage und Partner vor Ort einschätzen können.

Teilnahme und Kosten

Um einen hohen Lerneffekt und einen intensiven Austausch sicherstellen zu können, ist die Teilnehmerzahl auf maximal 16 Teilnehmende beschränkt. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 10.

Der Teilnahmebeitrag in Höhe von 695,– Euro deckt alle Kosten der Veranstaltung, inklusive Unterbringung und Verpflegung im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn. Nach Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung und Rechnung.

Termin und Ort

6.- 8. Oktober 2015

Gustav-Stresemann-Institut e.V., Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn-Bad Godesberg

Auf Anfrage kann das Seminar auch zu einer anderen Zeit an jedem Ort organisiert werden.

Zu den Referentinnen und Referenten:

Canan Atilgan ist Politikwissenschaftlerin, leitet derzeit die Dependance der Konrad Adenauer Stiftung in Tiflis und beschäftigt sich mit politischen und interethnischen Dialogen.

Holger-Michael Arndt ist Jurist in Düsseldorf und betreut deutsche und internationale Bildungsprojekte, u.a. für die öffentliche Verwaltung.

Alexander Burka ist Politik- und Osteuropa-Kulturwissenschaftler, lehrt an mehreren Hochschulen in der Ukraine und in Österreich. Er konzipiert und betreut Bildungsprojekte international.

Taras Danko ist Professor für Internationale Wirtschaftswissenschaften an der Universität Charkiv, engagiert sich als Zivilgesellschaftsaktivist und betreut internationale Projekte und Forschungen in der Ukraine.

Markian Prokopovych ist Historiker und Kulturhistoriker. Er forscht und lehrt an Universitäten in Wien und in Budapest u.a. zur Kultur der Ukraine und Osteuropas.

Zusätzliche Information:

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